Architektur im Thurgau
Architektur im Thurgau: Regionale Besonderheiten und ihre Sprache
Lesezeit: ca. 10 Minuten | Stand: 30. Juni 2026 | Von Daniel Dalla Corte
Die Thurgauer Architektur ist geprägt vom Riegelhaus, einer rund 400 Jahre alten Bauweise. Mehr als 90 Prozent der alten Bauernhäuser im Thurgau sind Riegelhäuser. Charakteristisch sind die rotbemalten Holzriegel und die weiss verputzten Ausfachungen. Um 1810 machten Riegelhäuser in den Bezirken Diessenhofen, Kreuzlingen und Steckborn über 75 Prozent aller Bauten aus. Die zentrale wissenschaftliche Quelle ist Erika Tanners Standardwerk ‚Die Bauernhäuser des Kantons Thurgau‘ (Basel 1998), Ergebnis der Schweizer Bauernhausforschung von 1986 bis 1996. Von Architekt Daniel Dalla Corte, Ermatingen.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Riegelhaus ist die prägende Bautradition des Thurgaus, seit rund 400 Jahren in der Schweiz dokumentiert.
- Mehr als 90 Prozent der alten Bauernhäuser im Thurgau und im Zürcher Weinland sind Riegelhäuser (Quelle: architektvergleich.ch).
- Um 1810 waren in den Bezirken Diessenhofen, Kreuzlingen und Steckborn mehr als 75 Prozent aller Bauten Riegelhäuser.
- Charakteristisch sind rotbemalte Holzriegel, weisse Putzausfachungen, Andreaskreuz und Rautenformen als Schmuckmotive.
- Die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde dokumentierte 1986 bis 1996 in der Bauernhausforschung rund 5’000 Thurgauer Bauten.
- Das Standardwerk ist Erika Tanners ‚Die Bauernhäuser des Kantons Thurgau‘ (Basel 1998).
- Die Architektur am Untersee ist geprägt durch Schlösser und Landsitze in Aussichtslagen, weniger durch regionale Bautraditionen.
- Neubauten im Thurgau müssen sich heute mit dem historischen Kontext auseinandersetzen, eine Aufgabe zwischen Historismus und kontrastreicher Moderne.
Wer durch die Thürgauer Dörfer fährt, fährt durch eine zurückhaltende Architektur. Keine schroffen Eigentümlichkeiten, schrieben schon die Verfasser des Schweizer Standardwerks ‚Das Bürgerhaus in der Schweiz‘ im Jahr 1928. Aber eine Architektur, die in jedem Detail die Zimmermannskunst von Generationen trägt.
Der Thurgau spricht leise. Doch wer hinhört, hört eine Sprache, die seit dem 17. Jahrhundert von Zimmermannshänden weitergegeben wird.
In diesem Beitrag erkläre ich die regionalen Besonderheiten der Thurgauer Architektur. Vom Riegelhaus über den Schlossbau bis zu den Aufgaben einer zeitgenössischen Architektur, die diesen Kontext respektiert.
Was macht das Thurgauer Riegelhaus aus?
Das Riegelhaus, in Deutschland und Österreich als Fachwerkhaus bekannt, ist die zentrale Bautradition des Thurgaus. Der Riegelbau existiert in der Schweiz seit etwa 400 Jahren. Eine Analyse von Architektvergleich.ch zeigt: Mehr als 90 Prozent der alten Bauernhäuser im Thurgau und im Zürcher Weinland sind Riegelhäuser.
Die Konstruktion ist eine Skelettbauweise. Sie besteht aus einem Mauersockel mit Schwelle, einem Holzgerippe aus Schwelle und Rahm sowie waagerechten Holzriegeln dazwischen. Die Zwischenräume, die Gefache, wurden ursprünglich mit lehmverputztem Holzgeflecht ausgefüllt, später mit Mauerwerk.
Typische Merkmale des Thurgauer Riegelhauses sind die rotbemalten Holzriegel und die weiss getünchten Putzausfachungen. Schmuckformen wie das Andreaskreuz und die Raute prägen die Fassaden. Sie sind nicht nur statisch nötig, sondern dienen auch der Zierde. Beliebt sind auch Kombinationen aus beiden Formen.
Das Holderegger-Haus in Roggwil aus dem 17. Jahrhundert ist ein typisches Beispiel. Es zeigt nicht nur das charakteristische Fachwerk, sondern auch den Fensterwagen, das Brusttäfer und den Boffert (so wird im Thurgauer Dialekt der Einbauschrank genannt). Das Haus ist im Hinweisinventar der Denkmalpflege als wertvoll eingestuft.
Wo kommt diese Bautradition her?
Die Thurgauer Architektur hat sich nicht isoliert entwickelt. ‚Es ist darum kein Zufall, dass wir wohl oder übel den schönen Fachwerkbau, den wir als Thurgauerhaus zu bezeichnen belieben, der grossen schwäbischen Riegelhausgruppe zu verdanken haben‘, heisst es bereits im Band ‚Das Bürgerhaus in der Schweiz‘ von 1928. Mehr zur kulturellen Einordnung in meinem Beitrag zu Schweizer Heimatstil.
Drei Einflüsse haben den Thurgauer Bau geprägt: die schwäbische Riegelbautradition aus dem Norden, die Holzbaukultur aus dem Toggenburg und dem Fürstenland im Süden, sowie die städtischen Einflüsse aus Zürich. Aus dieser Mischung entstand eine eigene, zurückhaltende Sprache.
Die Erbauer der Fachwerkhäuser sind meist unbekannt. Regine Abegg, Autorin der ‚Kunstdenkmäler‘-Bände des Kantons Thurgau, spricht von ‚anonymer Zimmermannsarchitektur‘. In den selten erhaltenen Bauabrechnungen finden sich gelegentlich Namen ortsansässiger Baumeister.
Bei bäuerlichen Bauten stand die Zweckmässigkeit im Vordergrund. Prägend waren auch die örtlich verfügbaren Baumaterialien.
Die schönsten Bauten unserer Region sind nicht von Stararchitekten entworfen. Sie sind von Zimmermannshänden geschnitten.

Warum wurde das Fachwerk lange Zeit verputzt?
Eine bemerkenswerte Phase der Thurgauer Architekturgeschichte: Im 19. Jahrhundert wurde das Fachwerk häufig verputzt, um den Häusern den Anschein von Steinhäusern zu geben. Das schreibt Regine Abegg in der Analyse ‚Die Balken des Thurgaus‘ im Tagblatt. Die Steinarchitektur galt damals als modern, das Riegelhaus als ein Zeichen der Vergangenheit.
Das änderte sich im frühen 20. Jahrhundert. Die Heimatschutzbewegung und der Heimatstil entdeckten die lokalen Bautraditionen wieder. Viele Häuser wurden saniert, das Fachwerk freigelegt, die Schmuckmotive restauriert. Was im 19. Jahrhundert versteckt worden war, wurde im 20. Jahrhundert stolz gezeigt.
Heute ist das Wechselspiel zwischen verputztem und sichtbarem Fachwerk eine Eigenheit jedes Thurgauer Dorfes. Nicht alle freigelegten Fachwerke sind auch historisch ‚charakteristisch‘. Manche wurden im frühen 20. Jahrhundert nach Heimatstil-Idealen ergänzt oder überarbeitet.
Was unterscheidet die Schlösser am Untersee von der Bauerntradition?
Eine weitere Schönheit der Thurgauer Baukultur sind die Schlösser und Landsitze am Untersee. Sie folgen einer anderen Logik als das Riegelhaus. Wie die Tagblatt-Analyse zeigt, kommen sie verdichtet an den Aussichtslagen am Untersee vor.
Die Adligen folgten beim Bau eher internationalen Trends als regionalen Bautraditionen. Wo das Bauernhaus aus heimischen Materialien zusammenhält, was es brauchte, ist das Schloss eine bewusste Inszenierung von Status, Macht und kulturellem Anspruch.
Aber auch im Schlossbau finden sich Fachwerkdetails. Das Wasserschloss Hagenwil verfügt über ein kleines vorkragendes Fachwerkgebäude mit Krüppelwalmdach. Beim Schloss Frauenfeld sind die Balken ebenfalls sichtbar. Das Riegelhaus war im Thurgau auch bei den Reichen präsent, nur in dezentralerer Form.
Die Mischung aus bäuerlicher Riegeltradition und schlossbaulicher Internationalität macht die Thurgauer Architektur kulturhistorisch interessant. Mehr zu den philosophischen Dimensionen unserer Bautradition in meinem Beitrag zur Macht der Räume.
Was sagt die wissenschaftliche Forschung zum Thurgauer Bau?
Die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde dokumentierte zwischen 1986 und 1996 in einer gross angelegten Bauernhausforschung die wichtigen Zeugnisse der bedrohten bäuerlichen Kultur. Für den Thurgau entstanden rund 5’000 Dossiers über Riegelhäuser, Scheunen, Remisen, Speicher und Keltergebäude. Sie liegen heute im Archiv des Amts für Denkmalpflege in Frauenfeld.
Das Standardwerk daraus stammt von Erika Tanner: ‚Die Bauernhäuser des Kantons Thurgau‘, erschienen 1998 bei der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde in Basel. Es ist bis heute die Hauptquelle für alle, die sich ernsthaft mit der historischen Baukultur des Kantons beschäftigen.
Das Amt für Denkmalpflege berät Gemeinden, Architekten und Private im Umgang mit historischen Bauten. Es führt das Hinweisinventar wertvoller Gebäude und entscheidet bei Sanierungen mit. Wer in einer Thurgauer Kernzone baut oder saniert, kommt um eine Voranfrage bei der Denkmalpflege nicht herum.
Wie ist ein typisches Thurgauer Bauernhaus organisiert?
Das typische Thurgauer Bauernhaus ist ein lineares Mehrzweckgebäude unter einem Dach. Wohnhaus, Tenne und Stall stehen in einer Reihe. Der Architekt Lukas Imhof beschreibt diesen Typus an einem Umbauprojekt von 2025 in Rüti präzise: linear organisiertes Mehrzweckgebäude mit unterschiedlichen Konstruktionsweisen und Fassaden der einzelnen Funktionen.
Der Wohnteil ist meist im Riegelbau errichtet, mit charakteristischer Schmuckfassade. Der Wirtschaftsteil mit Ställen und Tenndurchfahrt im Erdgeschoss trägt darüber die Heustöcke. Die Raumabfolge im Erdgeschoss ist im historischen Beschrieb überliefert: chuchichamer, chuchi, husgang, fuetergang, sustal, stal und tenn.
Eine besondere Eigenheit: In hochwassergefährdeten Gebieten am Bodensee verzichteten die Bauherren auf einen Keller. Der Wohnraum wurde ins Obergeschoss verlagert, das Erdgeschoss als zusätzlicher Wirtschaftsraum genutzt. Hochwasserschutz war seit Jahrhunderten ein Thurgauer Thema, lange bevor der Klimawandel dazu Anlass gab.
Die alten Bauernhäuser kannten den Klimawandel nicht. Aber sie kannten das Wasser. Und sie planten für es.
Wie soll zeitgenössische Architektur mit dem Bestand umgehen?
Das ist die zentrale Frage, die mich als Architekt am Bodensee täglich beschäftigt. Eine Forschungsarbeit der ZHAW Winterthur formuliert die Aufgabe präzise: Die Gratwanderung besteht darin, eine Sprache zu finden, welche nicht historisierend ist, aber auch nicht nur durch starken Kontrast ihre Daseinsberechtigung sucht.
Drei Wege haben sich in der Praxis bewährt.
Der subtile Weg. Neubauten nehmen Volumen, Dachform und Materialwahl der Umgebung auf, ohne sie zu kopieren. Walmdächer in moderater Neigung, verputzte oder holzverkleidete Fassaden, Lochfensterordnung statt grosser Glasflächen. Diese Strategie funktioniert in den meisten Thurgauer Kernzonen.
Der kontrastreiche Weg. Ein moderner Bau setzt sich bewusst vom Bestand ab, oft mit anderer Geometrie, anderem Material oder anderer Farbe. Funktioniert gut bei freistehenden Neubauten ausserhalb der Kernzone oder als zeitgenössische Ergänzung an historischer Substanz.
Der erhaltende Weg. Sanierung statt Neubau. Hier kommt es darauf an, die historische Substanz so weit wie möglich zu erhalten und zeitgenössische Anforderungen (Dämmung, Heizung, Bad) unterzubringen. Das ist meist der teuerste Weg, aber kulturell der wertvollste.
Welche Materialien dabei zu wählen sind, habe ich in meinem Beitrag zu Materialität und Haptik ausgeführt.

Was muss ich bei der Sanierung eines Riegelhauses beachten?
Die Sanierung eines Thurgauer Riegelhauses ist anspruchsvoller als die eines konventionellen Mauerwerkbaus. Aus 20 Jahren Praxis kenne ich fünf zentrale Themen.
Atmungsaktivität bewahren. Riegelhäuser müssen atmen, um Feuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben. Bei der Innendämmung sind diffussionsoffene Materialien wie Holzfaserplatten oder Lehmziegel nötig. Eine konventionelle Dampfsperre kann den Bau ruinieren.
Aussendämmung prüfen. Eine Aussendämmung ist oft aufgrund des Denkmalschutzes nicht möglich. Wenn die Riegel sichtbar bleiben sollen, kommt nur die Innendämmung in Frage. Das verkleinert die Wohnfläche um 8 bis 12 Quadratmeter pro Etage.
Feuchteschutz prüfen. Alte Riegelhäuser haben oft keine Horizontalsperre. Aufsteigende Feuchte ist ein chronisches Problem. Eine Sanierung sollte mit einer professionellen Feuchtemessung beginnen.
Holzschadens beheben. Holzbalken haben oft Insektenfrass, Fäulnis oder Risse. Vor Beginn der Sanierung muss ein Holzfachmann (idealerweise mit Riegelhaus-Erfahrung) den Zustand begutachten und dokumentieren.
Denkmalpflege einbeziehen. Viele Riegelhäuser sind im Hinweisinventar der Denkmalpflege geführt. Eine Sanierung ohne Voranfrage führt zu unnötigem Streit. Mit Voranfrage und gemeinsamer Konzeptentwicklung wird die Denkmalpflege zur Partnerin, nicht zur Gegnerin.
Sie besitzen ein Riegelhaus im Thurgau oder planen einen Neubau in einer historischen Umgebung? Dalla Corte Architects begleitet Sie mit Erfahrung im Umgang mit der regionalen Baukultur. Drei Wochen für die Machbarkeit. Ein Termin.
Häufig gestellte Fragen zur Thurgauer Architektur
Was ist ein Riegelhaus?
Ein Riegelhaus ist ein Skelettbau aus Holz, bei dem die Zwischenräume mit Lehm oder Mauerwerk ausgefüllt sind. In Deutschland und Österreich heisst es Fachwerkhaus. Charakteristisch sind die sichtbaren Holzbalken, im Thurgau meist rot bemalt mit weissen Ausfachungen.
Wie alt sind die Thurgauer Riegelhäuser?
Der Riegelbau existiert in der Schweiz seit etwa 400 Jahren, das heisst ab dem frühen 17. Jahrhundert. Die meisten erhaltenen Thurgauer Riegelhäuser stammen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Einige Schlösser mit Fachwerkanteilen sind älter.
Was bedeuten die roten und weissen Farben?
Die rote Färbung der Riegel ist traditionell und stammt vermutlich aus eisenhaltigen Erdpigmenten. Sie kennzeichnet das Gebäude als Riegelhaus und macht die statisch wichtigen Balken deutlich sichtbar. Die weissen Ausfachungen entstehen aus Kalkputz und sorgen für atmungsaktive, feuchtigkeitsregulierende Flächen.
Welches sind die wichtigsten Schlösser im Thurgau?
Bedeutende Schlösser sind das Wasserschloss Hagenwil mit seinem vorkragenden Fachwerkbau, das Schloss Frauenfeld mit sichtbaren Holzbalken, Schloss Arenenberg am Untersee, Schloss Castell in Tägerwilen, und das Schloss Eppishausen.
Wo finde ich Informationen zur Bauernhausforschung?
Die zentrale Quelle ist Erika Tanners Werk ‚Die Bauernhäuser des Kantons Thurgau‘ (Basel 1998). Die zugrundeliegende Bauernhausforschung wurde 1986 bis 1996 von der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde durchgeführt. Die rund 5’000 Dossiers liegen im Archiv des Amts für Denkmalpflege in Frauenfeld.
Darf ich ein Riegelhaus modernisieren?
Ja, aber unter Auflagen. Bei einem im Hinweisinventar geführten Gebäude ist eine Voranfrage bei der kantonalen Denkmalpflege Pflicht. Aussendämmung mit sichtbaren Riegeln ist meist nicht möglich. Innendämmung mit diffussionsoffenen Materialien wie Holzfaserplatten oder Lehmziegel ist die üblichste Lösung.
Kann ich ein neues Haus im Riegelhausstil bauen?
Ja, aber selten sinnvoll. Eine reine Nachahmung der Riegelhausarchitektur wirkt schnell historisierend und unauthentisch. Besser ist eine subtile Aufnahme von Volumen, Dachform und Materialwahl, kombiniert mit zeitgenössischer Detaillierung. Das ergibt einen Neubau, der zur Umgebung passt, ohne sie zu kopieren.
Welche Rolle spielt die Denkmalpflege?
Das kantonale Amt für Denkmalpflege ist die Fachstelle für Fragen zur historischen Baukultur. Es berät Gemeinden, Architekten und Private, führt das Hinweisinventar und entscheidet bei Sanierungen mit. Bei Bürgerhäusern in Kernzonen sollte die Denkmalpflege immer früh einbezogen werden.
Fazit
Die Thurgauer Architektur ist eine zurückhaltende, ehrliche, gewachsene Sprache. Sie kennt keine schroffen Eigentümlichkeiten, dafür eine tiefe Verbindung zu Material, Handwerk und Landschaft. Wer hier baut, baut in einer Tradition, die in jeder gut gehauenen Balkenverbindung weiterlebt.
Die Thurgauer Architektur trägt keine Signaturen. Sie trägt Generationen. Das ist mehr.
Mein Rat aus 20 Jahren Praxis als Architekt in Ermatingen: Lesen Sie die Bauten Ihrer Region, bevor Sie selbst zeichnen. Studieren Sie Erika Tanners Werk, gehen Sie durch die Dörfer mit offenen Augen, sprechen Sie mit dem Amt für Denkmalpflege. Wer den Thurgau versteht, baut anders. Mehr zur philosophischen Grundlage einer ortsverbundenen Architektur in meinem Beitrag zur Phänomenologie der Architektur.
Über den Autor
Daniel Dalla Corte ist Architekt und Gründer der Dalla Corte Architects GmbH in Ermatingen am Bodensee. Das Büro ist seit 2006 auf nachhaltige Bauplanung, Sanierungen historischer Bauten und moderne Architektur in der Ostschweiz spezialisiert. Schwerpunkte: Riegelhäuser, Bauen im Bestand, Bodenseelagen.
Quellenhinweis: Wissenschaftliches Standardwerk ist Erika Tanner, Die Bauernhäuser des Kantons Thurgau, Basel 1998, herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde. Für Bauherren empfohlen.

